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Dienst­haft­pflicht­ver­si­che­rung für Be­amte

Unter Haft­pflicht ver­steht man die Ver­pflich­tung, einen Scha­den er­set­zen zu müs­sen, der je­mand an­de­rem zu­ge­fügt wird. Dies ist im Bür­ger­li­chen Ge­setz­buch (BGB)  ge­re­gelt.

Was be­deu­tet das?

Sie haf­ten für Personen-, Sach- und Ver­mö­gens­schä­den, die Sie oder Ihre Fa­mi­li­en­mit­glie­der ge­gen­über Drit­ten ver­schul­det haben. Auf Grund der un­be­grenz­ten Haf­tung, kön­nen Sie ohne eine Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung da­durch in fi­nan­zi­elle Nöte ge­ra­ten.

Be­son­der­hei­ten beim Be­am­ten

Be­amte haf­ten nicht nur im Pri­vat­be­reich mit ihrem Ver­mö­gen, son­dern auch bei der Aus­übung ihres Amtes. Auch dies ist im BGB ge­re­gelt.

Daher be­nö­ti­gen Be­amte eine be­son­dere Form der Haft­pflicht­ver­si­che­rung, näm­lich die

Dienst­haft­pflicht­ver­si­che­rung.

Leh­rer be­nö­ti­gen eine Dienst­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Die Mög­lich­kei­ten, einen Scha­den in Aus­übung der Tä­tig­keit zu ver­ur­sa­chen, sind sehr viel­fäl­tig – vor allem für Leh­rer. So kann bei­spiels­weise die Auf­sichts­pflicht ver­letzt wer­den und in die­sem Zu­sam­men­hang kommt ein Schü­ler zu Scha­den. Die Mög­lich­kei­ten der Her­bei­füh­rung eines Scha­dens sind somit sehr viel­fäl­tig und die Ge­fahr von hohen Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen ist enorm.

Nicht nur der Ge­schä­digte kann Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gel­tend ma­chen, son­dern der Dienst­herr kann einen Mit­ar­bei­ter in Re­gress neh­men, wenn die­ser bei­spiels­weise fahr­läs­sig han­delt und hier­durch Schä­den ent­ste­hen. Auch in solch einem Re­gress­fall haf­tet der Be­amte mit sei­nem ge­sam­ten Ver­mö­gen.

Si­cher­lich Sinnvoll: Ab­si­che­rung des Dienst­schlüs­sels

Die Ab­si­che­rung der Dienst­schlüs­sel macht si­cher­lich sehr viel Sinn, weil der Leh­rer im Nor­mal­fall über meh­rere Schlüs­sel ver­fügt, die zu einer Schließ­an­lage ge­hö­ren.